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Countdown in Berlin - größte Silvesterparty beginnt

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Berlin (dpa) - Startschuss für Deutschlands größte Silvesterparty: Hunderttausende Besucher sind am Samstagabend zum Brandenburger Tor gekommen, um die letzten Stunden des Jahres friedlich und ausgiebig bei Sekt und Co. zu feiern.

Zusammen mit zahlreichen Musikern wie Udo Jürgens und den Scorpions wollten sie das neue Jahr bestgelaunt begrüßen. Letztere spielen um Mitternacht ihren Wende-Hit «Wind of Change». Das Bühnenprogramm vor dem Wahrzeichen der Hauptstadt war auf etwa vier Stunden angelegt, bevor ein spektakuläres, zwölf Minuten langes Feuerwerk das Jahr 2012 begrüßen sollte.

Auf der zwei Kilometer langen Partyzone auf der Straße des 17. Juni hatten sich seit dem Nachmittag schon Tausende Gäste getummelt - bei für die Jahreszeit ungewöhnlich mildem Wetter und Sonnenschein. Am Abend strömten dann immer mehr Besucher aus aller Welt in Richtung des Brandenburger Tores, Lichtkegel im Himmel wiesen ihnen den Weg.

Schon während der letzten Proben auf der riesigen Hauptbühne sangen einige Zuschauer fröhlich mit, manche wagten bereits die ersten Tanzschritte. Als es dann losging, herrschte ausgelassene Silvester-Stimmung. Jugendliche bewegten sich lachend im Takt der Elektro-Beats, Paare lagen sich in den Armen. Manche Besucher hatten ihre wärmende Winterkleidung mit bunten Accessoires auf Party getrimmt, im Meer der Woll- und Fellmützen blitzten vereinzelt glitzernde Partyhüte und sogar Teufelshörner auf.

Als erstes trat der Berliner Sänger Ben Jaimen auf. Später wurden unter anderen Cassandra Steen, Frida Gold, Kim Wilde und Andreas Bourani erwartet.

Seit Freitag schon ist das weitläufige Areal am Brandenburger Tor für die Besucher geöffnet, insgesamt erwarteten die Veranstalter an zwei Tagen bis zu eine Million Menschen. Polizei und Rettungskräfte bereiteten sich auf eine lange Nacht vor, viele hundert Einsatzkräfte standen bereit. Zwischenfälle blieben zunächst aus.

Die Raketenschau in Berlin wird nach Worten von Veranstalter Willy Kausch gigantisch sein und so mit den Fernsehbildern aus New York und Sydney mithalten können. Glasflaschen waren auf der Partymeile ebenso tabu wie Böller, Raketen und Co.

Seit Jahren tanzen die Massen zum Jahreswechsel am Brandenburger Tor, auch bei den vergangenen Fußball-Weltmeisterschaften wurde der Boulevard zur Partymeile. Zum Jahreswechsel 1989/90 feierten dort Menschen aus Ost und West die Wende und lagen sich am geöffneten Wahrzeichen Berlins in den Armen.

Im vergangenen Jahr rückte die Berliner Feuerwehr in der Silvesternacht fast 1600-mal aus. Deshalb standen am Samstag mehr als 1200 Einsatzkräfte bereit, doppelt so viele wie üblich. Auch die Krankenhäuser hatten Personal aufgestockt. Um den Müll, den der Neujahrsreigen in den Straßen der Hauptstadt hinterlässt, wollte sich vom frühen Sonntagmorgen an die Berliner Stadtreinigung kümmern.

Gesellschaft / Jahreswechsel / Silvester / Hauptstadt
31.12.2011 · 21:22 Uhr
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