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Computervirus zur Spionage im Nahen Osten entdeckt

Moskau (dts) - Russische Experten für IT-Sicherheit haben einen Computervirus entdeckt, der vor allem im Nahen Osten geheime Daten sammeln soll. Das "Flame" genannte Programm ähnele dem Virus "Stuxnet", der Atomanlagen im Iran befallen hatte, teilte Kaspersky Lab, ein russisches Unternehmen für Softwaresicherheit, am Dienstag mit. "Flame" sei bereits seit bis zu fünf Jahren aktiv und habe in dieser Zeit bis zu 5.000 Computer befallen.

Betroffen seien vor allem Computer im Iran, Israel und in Syrien, in Europa und den USA seien keine Fälle bekannt. Bei der Software handele es sich um einen Trojaner, der auf infizierten Rechnern Daten aus E-Mails, Dokumenten und Chats ausspionieren, Screenshots erstellen und das Mikrofon einschalten könne, so das Unternehmen. Völlig neu sei überdies die Möglichkeit des Virus, Bluetooth zur drahtlosen Übertragung von Befehlen und Daten zu nutzen.
Russland / Computer
29.05.2012 · 15:09 Uhr
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