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Clinton will nach Herzoperation zurück an die Arbeit

Klinik in New YorkGroßansicht
New York (dpa) - Nur einen Tag nach einer Herzoperation hat der frühere US-Präsident Bill Clinton am Freitag das Krankenhaus wieder verlassen. Der 63-Jährige sei am frühen Morgen (Ortszeit) aus der Klinik in New York entlassen worden und könne schon am Montag wieder arbeiten.

So zitierte der Sender NBC den behandelnden Arzt Allan Schwartz. Clinton waren am Donnerstag in eine verstopfte Herzarterie zwei Stents eingesetzt worden. Im selben Hospital hatte er fünf Jahre zuvor bereits einen Vierfach-Bypass bekommen. Der behandelnde Arzt sagte, seine Prognose sei «exzellent». Clintons Sprecher erklärte, der Ex-Präsident sei wohlauf.

Clinton sei «guter Stimmung», sagte der Sprecher. Er sei zuversichtlich, bald wieder die Arbeit für seine Stiftung aufnehmen zu können. Es gebe keinen Hinweis auf einen Herzinfarkt oder eine Schädigung des Herzens. Clinton hatte mehrfach Probleme mit dem Herzen. Im September 2004 hatte er im selben Krankenhaus vier Bypässe erhalten. Nachdem er jetzt über Schmerzen in der Brust geklagt hatte, stellte sein Kardiologe fest, dass eine dieser Umgehungen völlig verstopft war und empfahl die Stents.

Die beiden Gefäßstützen - eine Art Röhrchen aus einem Spezialgeflecht - seien aber nicht an einem Bypass, sondern der ursprünglichen Herzarterie eingesetzt worden, sagte Schwartz. Der Eingriff habe eine Stunde gedauert, schon zwei Stunden später habe Clinton wieder aufstehen können.

«Es kommt nicht unerwartet, dass Clinton fünf Jahre nach den Bypässen Stents braucht», zitiert NBC Clyde Yancy, den Präsidenten der American Heart Association. Es sei normal, dass die Umgehungen ihrerseits nach fünf bis zehn Jahren verstopft seien. «Das ist keine Einmal-Sache. Solch eine Situation braucht ständige Kontrolle», sagte der Kardiologe. Stents zu setzen seien aber völlig alltägliche Eingriffe und eine der häufigsten Operationen weltweit. Die chirurgische Weitung der Gefäße gebe es allein in den USA jedes Jahr eine Million Mal, fast immer mit Stents.

Clintons Ehefrau, Außenministerin Hillary Clinton, und seine Tochter Chelsea standen ihm im Krankenhaus in Manhattan zur Seite. Die Außenministerin hatte wegen der Erkrankung eine Reise nach Saudi- Arabien und Katar um einen Tag auf Samstag verschoben.

Clinton gilt neben Jimmy Carter als aktivster Ex-Präsident. Als Sonderbeauftragter von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon für Haiti pendelt er seit einem Monat zwischen dem von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchten Land und New York und wirbt weltweit um Spenden. Zudem war er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Nach Angaben von Freunden hatte er zuletzt unter einer Erkältung gelitten. Präsident Barack Obama wünschte ihm eine rasche Genesung. Haiti brauche einen gesunden Clinton, sagte er.

Regierung / Leute / USA
12.02.2010 · 15:49 Uhr
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