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Chronologie: Vom Präsidenten zum Angeklagten

Berlin (dpa) - 30 Jahre lang hat Husni Mubarak als Präsident Ägypten beherrscht. Nun begann ein Prozess gegen ihn wegen Amtsmissbrauchs und brutaler Gewalt gegen Demonstranten.

29. Januar 2011: Mubarak tauscht die Regierung aus und ernennt erstmals einen Vizepräsidenten, den bisherigen Geheimdienstchef Omar Suleiman.

10. Februar: Mubarak gibt einen Teil seiner Amtsvollmachten an Suleiman ab.

11. Februar: Präsident Mubarak tritt nach Massenprotesten zurück und kommt in Scharm el Scheich unter Hausarrest.

28. Februar: Nach einem Beschluss des Generalstaatsanwalts dürfen Mubarak und seine Familie Ägypten nicht mehr verlassen.

16. April: Die National-Demokratische Partei (NDP) Mubaraks wird für aufgelöst erklärt.

20. April: Ein Untersuchungsbericht wird veröffentlicht, der Mubarak für den Tod von 846 Menschen während der Unruhen mitverantwortlich macht.

13. Mai: Gegen seine Frau Suzanne Mubarak wird ein Haftbefehl verhängt - auch sie kommt in Untersuchungshaft. Vier Tage später wird sie gegen Zahlung von umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro freigelassen. Gegen sie wird aber weiter ermittelt

24. Mai: Der ägyptische Oberstaatsanwalt erhebt offiziell Anklage gegen Mubarak und seine beiden Söhne.

28. Mai: Ein Verwaltungsgericht in Kairo verhängt wegen einer von Mubarak angeordneten Internetsperre eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 23,5 Millionen Euro gegen den Ex-Präsidenten.

17. Juni 2011: Die Pariser Staatsanwaltschaft eröffnet ein Ermittlungsverfahren gegen Mubarak und den tunesischen Ex-Staatschef Zine el Abidine Ben Ali wegen bandenmäßiger Geldwäsche.

Unruhen / Prozesse / Ägypten
03.08.2011 · 13:01 Uhr
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