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Chronologie: Verheerende Wald- und Buschbrände

Verwüstung in Australien nach den Buschbränden vom Februar.Großansicht
Hamburg (dpa) - Wald- und Buschbrände verwüsten oft ganze Landstriche. Dabei kommen häufig auch Anwohner und Feuerwehrleute ums Leben. Verheerende Brände der vergangenen Jahre:

Mai/August 2009 - USA: Gleich zwei Mal wüten die Flammen in diesem Jahr in Kalifornien. Im Mai werden bei Santa Barbara 77 Häuser, darunter Luxusvillen, zerstört, 22 Feuerwehrleute werden verletzt. Mitte August sind 2000 Menschen 100 Kilometer südlich von San Francisco auf der Flucht.

Februar 2009 - AUSTRALIEN: Bei den verheerendsten Buschbränden in der Geschichte des Kontinents kommen nördlich von Melbourne 201 Menschen ums Leben. Eine Million Tiere sterben, 1800 Häuser werden zerstört, 7000 Menschen werden obdachlos.

Juli 2008 - USA: In Kalifornien brechen schwere Feuer aus. Bis November vernichten mehr als 1700 einzelne Wald- und Buschbrände eine Fläche von insgesamt 340 000 Hektar. Etwa 20 000 Feuerwehrleute sind zum Teil wochenlang im Einsatz.

Oktober 2007 - USA: In Südkalifornien zerstören Flammen mindestens 1500 Häuser und legen etwa 172 000 Hektar Wald und Buschland in Schutt und Asche. Mindestens 17 Menschen kommen ums Leben. Zeitweise sind etwa eine Million Menschen auf der Flucht.

August 2007 - GRIECHENLAND/ITALIEN: Verheerende Brände kosten in Griechenland 77 Menschen das Leben. Besonders auf der Halbinsel Peloponnes vernichten die Flammen rund 184 000 Hektar Land und bedrohen die antiken olympischen Spielstätten. In Süditalien sterben bei Wald- und Buschfeuern mindestens 13 Menschen.

August 2006 - GRIECHENLAND: Auf der Halbinsel Chalkidiki sterben bei Bränden zwei Menschen, darunter ein deutscher Tourist. 5000 Hektar Wald, Busch- und Ackerland werden zerstört. Auch auf der Halbinsel Peloponnes toben Feuer.

August 2006 - SPANIEN: Weit mehr als 1000 einzelne Brände vernichten im nordwestspanischen Galicien 70 000 Hektar Wald- und Buschland. Vier Menschen sterben. Nur gut hundert Kilometer entfernt wurden zuvor im Juli im Nordosten Portugals sechs Feuerwehrleute im Kampf gegen einen kleineren Waldbrand getötet.

März 2006 - USA: Nahe der texanischen Stadt Amarillo wüten auf 284 000 Hektar Busch- und Waldbrände. Elf Menschen sterben. Seit Ende Dezember brannten in Texas schon 1,4 Millionen Hektar Land nieder.

August 2005 - PORTUGAL/SPANIEN: In verschiedenen Landesteilen sterben bei rund 50 Feuersbrünsten 16 Menschen. Mehr als 200 000 Hektar Wald werden vernichtet. In Spanien kommen bei mehreren Waldbränden im Juli und August insgesamt 13 Menschen ums Leben. Rund 100 000 Hektar Wald gehen in Flammen auf.

Januar 2005 - AUSTRALIEN: Neun Menschen verbrennen bei Buschbränden auf Eyre Peninsula (Bundesstaat South Australia).

Brände
23.08.2009 · 21:55 Uhr
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