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Chronologie: Palästinensische Anschläge in Israel

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Berlin (dpa) - Der Terrorangriff im Süden Israels nahe der Grenze zum ägyptischen Sinai setzt eine Reihe verheerender Attentate fort. Ein Rückblick:

6. März 2008: Bei einem Selbstmordanschlag auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem sterben neun Menschen. Ein als orthodoxer Jude verkleideter Palästinenser dringt in die Schule ein und schießt etwa zehn Minuten lang um sich.

4. Februar 2008: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Dimona sterben drei Menschen, darunter die beiden palästinensischen Attentäter. Die Tat ereignet sich etwa zehn Kilometer von dem hochgesicherten Atomreaktor Dimona entfernt.

29. Januar 2007: In einer Bäckerei in Eilat am Roten Meer explodiert eine Rucksackbombe. Dabei werden der 21-jährige Attentäter und drei Israelis getötet.

17. April 2006: Vor einem Schnellimbiss in Tel Aviv zündet ein Dschihad-Selbstmörder seinen Sprengstoffgurt. Mit ihm sterben zehn Passanten, 65 werden verletzt.

4. Oktober 2003: 20 Menschen werden bei einem Selbstmordanschlag einer palästinensischen Attentäterin in einem Restaurant in der israelischen Hafenstadt Haifa getötet. Der Islamische Dschihad bekennt sich offiziell zu dem Anschlag.

1. Juni 2003: Eine Woche nach einem Nahost-Gipfel sprengt sich in Jerusalem ein Palästinenser in einem Linienbus in die Luft. Er reißt mindestens 16 Israelis in den Tod.

5. Januar 2003: Im Süden Tel Avivs sprengen sich zwei Palästinenser in die Luft. Sie reißen 23 Passanten mit in den Tod. Israel reagiert mit Hubschrauberangriffen auf Gaza.

5. März 2003: In einem Linienbus im israelischen Haifa sprengt sich ein palästinensischer Hamas-Anhänger in die Luft und reißt 16 Fahrgäste mit in den Tod.

21. November 2002: In einem Bus sprengt sich in Jerusalem ein Selbstmordattentäter in die Luft. Mindestens zwölf Menschen sterben, darunter viele Kinder und Jugendliche.

31. Juli 2002: Ein Hamas-Sprengsatz tötet in der Hebräischen Universität im Osten Jerusalems neun Menschen, darunter fünf Amerikaner. Weitere 80 Studenten werden verletzt.

18. Juni 2002: Bei einem Selbstmordanschlag gegen einen Bus sterben in Jerusalem 19 Fahrgäste und der Hamas-Attentäter.

5. Juni 2002: In Nordisrael bringt ein Dschihad-Selbstmörder sein mit Sprengstoff beladenes Auto neben einem Linienbus zur Explosion. 17 Israelis sterben.

Konflikte / Nahost / Israel
20.08.2011 · 08:45 Uhr
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