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Chronologie: Anschläge militanter Palästinenser

Berlin (dpa) - Der jüngste Anschlag mit vier getöteten Israelis Toten in der Nähe der Siedlerhochburg Kiriat Arba im Westjordanland setzt die Reihe verheerender Attentate militanter Palästinenser fort. Die schwersten Anschläge vergangener Jahre:

14. Juni 2010 - Ein vermutlich palästinensischer Angreifer verletzt Westjordanland drei israelische Polizisten mit Schüssen. Nach der Schießerei in der Nähe von Beit Hagai bei Jerusalem entkommt der Schütze.

22. und 1. Juli Juli 2008 - Bei blutigen Amokfahrten mit Radladern und Bulldozern werden in Jerusalem drei Israelis getötet, die Fahrer werden jeweils erschossen.

6. März 2008 - Bei einem Selbstmordanschlag auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem sterben neun Menschen, Dutzende Schüler werden verletzt. Ein als orthodoxer Jude verkleidete Palästinenser dringt in die Schule ein und schießt etwa zehn Minuten lang um sich. Ein Armeeoffizier erschießt den Mann.

4. Februar 2008: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Dimona sterben drei Menschen, darunter die beiden palästinensischen Attentäter. Die Tat ereignet sich etwa zehn Kilometer von dem hochgesicherten Atomreaktor Dimona entfernt. Zu dem Anschlag bekennen sich mehrere Organisationen, darunter auch der militärische Arm der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

29. Januar 2007: In einer Bäckerei in Eilat am Roten Meer explodiert eine Rucksackbombe. Dabei werden der 21-jährige Attentäter und drei Israelis getötet. Dutzende werden durch Splitter verletzt. Der Islamische Dschihad rechtfertigt die Bluttat als Reaktion auf Israels Boykott der Hamas-Regierung.

17. April 2006: Vor einem Schnellimbiss in Tel Aviv zündet ein Dschihad-Selbstmörder seinen Sprengstoffgurt. Mit ihm sterben zehn Passanten, 65 werden verletzt. Die seit März regierende Hamas- Bewegung spricht von Selbstverteidigung.

Konflikte / Nahost
01.09.2010 · 23:00 Uhr
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