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Chronologie: Abschiede der Superlative

Zwei Größen in der Musik-Szene: Michael Jackson und Luciano Pavarotti. (Archivbild von 5. Mai 1997)Großansicht
Hamburg (dpa) - Die Trauerfeier für Michael Jackson am Dienstag in Los Angeles könnte zehntausende Fans mobilisieren. Zum Gedenken an gestorbene Vorbilder, Künstler und Idole, an religiöse und politische Führer kamen schon oft große Menschenmengen trauernd zusammen:

8. September 2007: Der italienische Startenor Luciano Pavarotti wird in seiner Heimatstadt Modena zu Grabe getragen. Mehr als 100 000 Menschen ziehen in der Kathedrale am offenen Sarg vorüber.

8. April 2005: Mehr als drei Millionen Menschen kommen zu den Beisetzungsfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. nach Rom. 300 000 Pilger erweisen ihm auf dem Petersplatz die letzte Ehre.

27. Februar 2002: Von dem in Italien beliebten Schauspieler Alberto Sordi nehmen in Rom 200 000 Menschen persönlich Abschied.

6. September 1997: Zwei Millionen säumen den Trauerzug der verunglückten Prinzessin Diana in London. Ihren letzten Weg können weltweit bis zu 2,5 Milliarden Menschen am Bildschirm verfolgen.

2. November 1993: Bereits am Vorabend des Staatsaktes für den italienischen Regisseur Federico Fellini nehmen 70 000 Filmschaffende und Fans in der römischen Cinecittà Abschied. Auch der Staatsakt mobilisiert Zehntausende.

6. Juni 1989: Bei den Trauerfeierlichkeiten für den iranischen Revolutionsführer Ajatollah Khomeini strömen bis zu fünf Millionen Iraner durch Teheran. Es kommt zu chaotischen Zuständen.

18. August 1977: Den Weg des Trauerkonvois von Elvis Presley in Memphis (US-Bundesstaat Tennessee) säumen etwa 80 000 Fans. Noch immer besuchen jedes Jahr Hunderttausende Graceland, das frühere Anwesen des «King of Rock 'n' Roll» mit seinem Grab.

18. September 1976: Zur Trauerfeier für den chinesischen Staatsmann Mao Tsetung in Peking kommen rund 1,5 Millionen Menschen.

1. Oktober 1970: Die arabische Welt nimmt Abschied von dem ägyptischen Staatspräsidenten Gamal Abdel Nasser. Allein in Kairo versammeln sich etwa acht Millionen Menschen zu einem außer Kontrolle geratenden Trauerzug.

25. April 1967: Mit einem Staatsakt wird in Bonn Abschied von Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) genommen. In den Tagen zuvor waren rund 300 000 Menschen an seinem Sarg vorbeigezogen.

25. November 1963: An der Trauerfeier für den ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy in Washington nehmen nach Angaben der «New York Times» knapp eine Million Menschen teil. Kennedy wird anschließend auf dem Soldatenfriedhof Arlington beigesetzt.

9. März 1953: Der sowjetische Staatschef Josef W. Stalin wird an der Seite Lenins auf dem Roten Platz in Moskau beigesetzt. Zu den Feierlichkeiten kommen nach Schätzungen rund 1,5 Millionen Menschen.

31. Januar 1948: Der Leichnam des ermordeten indischen Freiheitskämpfers und Pazifisten Mahatma Gandhi wird verbrannt. An der feierlichen Zeremonie und Versenkung seiner Asche in den Fluten des Ganges nehmen Hunderttausende Menschen teil.

Musik / USA
07.07.2009 · 22:23 Uhr
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