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Christopher Nolan: «Tiefe Trauer» nach Kino-Blutbad

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Los Angeles (dpa) - Batman-Regisseur Christopher Nolan hat am Freitagabend (Ortszeit) seine «tiefe Trauer» über das Blutbad in einem Kino im US-Staat Colorado ausgedrückt.

In einer Mitteilung im Namen der Schauspieler und Mitwirkenden von «The Dark Night Rises» sprach der britisch-amerikanische Regisseur von einer «sinnlosen Tragödie», berichtete das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter». «Das Kino ist mein zu Hause. Die Vorstellung, dass jemand diesen unschuldigen und erwartungsvollen Ort derart brutal entweiht, ist einfach verheerend», führte Nolan weiter aus. Er sprach den Opfern und ihren Familien seine Anteilnahme aus.

Ein 24-jähriger Amokläufer hatte bei einer nächtlichen Filmpremiere in einem Kino bei Denver 12 Menschen erschossen und 59 verletzt. Über das Motiv des Schützen, der nach dem Blutbad in der Stadt Aurora festgenommen wurde, herrschte zunächst Rätselraten.

Auch der US-Filmverleih Warner Bros. hatte sich schockiert gezeigt. «In dieser tragischen Stunde geht unsere aufrichtige Anteilnahme an die Familien und Freunde der Opfer», teilte das Studio mit. «The Dark Knight Rises» hat nach ersten Schätzungen in der Nacht zum Freitag in den USA Spitzeneinnahmen erzielt. Die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» bezifferten die Mitternachtseinnahmen mit bis zu 30 Millionen Dollar (umgerechnet knapp 25 Mio Euro). Der Film war in 3700 US-Kinos angelaufen, am Wochenende sollte er in über 4400 Lichtspielhäusern gezeigt werden.

Film / Kriminalität / USA
21.07.2012 · 16:25 Uhr
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