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Chirurg: Jackson starb nicht an OP-Folgen

Hamburg/Korschenbroich (dpa) - Die Schönheitsoperationen Michael Jacksons trugen dem Chirurgen Matthias Gensior zufolge höchstwahrscheinlich nicht zu dessen Tod bei.

«Eine Vorschädigung durch Mittel bei, oder nach, OPs kann man ausschließen», sagte der Generalsekretär der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) am Freitag in Korschenbroich in Nordrhein-Westfalen. «Man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die Operationen keinen Einfluss auf seinen Tod hatten.» Seines Wissens nach habe es in der letzten Zeit auch gar keine neuen Operationen gegeben, sagte Gensior.

Wie viele Eingriffe der Popstar über sich ergehen ließ, sei reine Spekulation. «Dass er etliche hatte, ist gar keine Frage», sagte Gensior. Jackson sei der klassische Typ eines Menschen gewesen, der an Dysmorphophobie (Hässlichkeitswahn) litt. «Er hatte eine ganz erhebliche Persönlichkeitsstörung.»

Als abschreckendes Beispiel zeige der Star, unter welchen Umständen man besser keine ästhetische Chirurgie machen sollte. «Es gibt aber eben leider Ärzte, die für Geld alles machen.» Bei Jackson sei es wegen der anstehenden Konzerte um sehr viel Geld gegangen. Dass Menschen dann trotz ärztlicher Rundumbetreuung an einem Medikamentencocktail sterben, komme nicht nur im Showbusiness, sondern etwa auch bei Supersportlern vor. Auch in Führungsetagen würden bedenkliche Mittel benutzt.

Musik / Gesundheit / USA
26.06.2009 · 23:25 Uhr
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