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Chinesischer Dissident Fang Lizhi im US-Exil gestorben

Washington (dpa) - Er galt als Vordenker der Demonstranten auf dem Platz des Himmlischen Friedens: Im US-Exil ist der chinesische Dissident, Fang Lizhi, gestorben. Das berichtete die «New York Times» unter Berufung auf Fangs Sohn, Fang Ke. Demnach starb der 76-Jährige bereits am Freitag in Tucson im US-Staat Arizona. Sein offener Aufruf an den damaligen chinesischen Machthaber Deng Xiaoping Anfang 1989 inspirierte die prodemokratische Studentenbewegung. Deren Proteste wurden von chinesische Truppen dann am 4. Juni des selben Jahres auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit Panzern blutig niedergewalzt.

Menschenrechte / USA / China
08.04.2012 · 03:43 Uhr
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