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Chinesische Behörden verhängen Ausgangsperre in Ürümqi

Ürümqi (dts) - Die chinesischen Behörden in der Provinz Xinjiang haben für die Nacht eine Ausgangssperre in der Hauptstadt Ürümqi verhängt. Das berichtet die staatliche chinesische Nachrichtenagentur "Xinhua". Nach Aussage eines Sprechers der Behörden soll damit "weiteres Chaos verhindert werden". Heute war es in der Stadt erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen uigurischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Mehr als 1.400 Personen wurden im Zuge der Demonstrationen seit dem vergangenen Wochenende festgenommen. Bei den Ausschreitungen seien laut Angaben der chinesischen Behörden knapp 150 Menschen getötet und mehr als 800 verletzt worden. Exil-Uiguren hingegen sprechen von einem "Massaker" und mehr als 800 Toten.
China / Unruhen
07.07.2009 · 11:47 Uhr
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