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Chinesische Behörden richten Briten hin

Peking (dts) - Chinesische Behörden haben heute den zum Tode verurteilten Briten Akmal Shaikh hingerichtet. Das bestätigte die britische Botschaft in Peking. Die britische Regierung hatte vor der Exekution wiederholt um eine Aufhebung des Urteils gebeten und verurteilte die Hinrichtung scharf. Der 53-jährige pakistanischstämmige Shaikh wurde im September 2007 mit knapp vier Kilogramm Heroin am Flughafen von Urumqi festgenommen. Im vergangenen Jahr wurde er von einem chinesischen Gericht wegen Drogenschmuggel zum Tode verurteilt. Die Verteidiger des Briten argumentierten, der Mann sei psychisch krank und habe die Drogen zugesteckt bekommen. Nach Angaben der chinesischen Justiz sei "die Beweislage sicher und die Fakten klar". In China können Personen, die mit mehr als 50 Gramm Heroin festgenommen werden, mit dem Tode bestraft werden. Die Exekution von Shaikh war die erste Hinrichtung eines Europäers in China seit knapp 50 Jahren.
China / Großbritannien / Justiz
29.12.2009 · 09:01 Uhr
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