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Chinese erhält Friedensnobelpreis - Peking tobt

Oslo (dpa) - Höchststrafe für das kommunistische Regime in China: Der Friedensnobelpreis geht an den inhaftierten chinesischen Bürgerrechtler Liu Xiaobo. Das Nobelkomitee zeichnete Liu für seinen langen und gewaltlosen Kampf für fundamentale Menschenrechte aus. Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel, weitere Spitzenpolitiker und Menschenrechtsorganisationen begrüßten die Entscheidung und forderten Lius Freilassung. Die chinesische Führung reagierte mit Schärfe: Liu sei ein Krimineller. Er war 2009 wegen Untergrabung der Staatsgewalt zu elf Jahren Haft verurteilt worden.

Nobelpreise / International / China
08.10.2010 · 17:55 Uhr
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