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China will mögliches Treffen zwischen USA und Dalai Lama verhindern

Peking/Washington (dts) - Die chinesische Regierung hat die USA vor einem möglichen Zusammentreffen mit dem Dalai Lama gewarnt. Das religiöse Oberhaupt der Tibeter wird in den kommenden Wochen für offenbar zehn Tage in die Vereinigten Staaten reisen. Ob dabei ein Treffen zwischen dem Buddhistenführer und der US-Regierung stattfinden soll, ist bislang allerdings nicht bestätigt worden. Peking hat seine Warnung mit den Bedenken darüber begründet, dass ein solches Zusammentreffen die Beziehungen zwischen den beiden Staaten "ernstlich untergraben" würde. Wie Vize-Ministerpräsident Zhu Weiqun heute weiter sagte, sei durch ein solches Treffen "das Vertrauen und die Zusammenarbeit" zwischen den USA und China gefährdet. Zudem sei es ein Versuch "ausländischer Mächte, sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen". Die tibetische Exilregierung erklärte unterdessen, sie sehe "keinen Grund", der ein Treffen zwischen dem Dalai Lama und der US-Regierung verhindern würde. Eine Reaktion auf die Berichte von US-amerikanischer Seite gibt es bislang nicht. China hält Tibet seit 1951 besetzt und sieht den Staat damit als Teil des Landes an. Der Dalai Lama gilt als Separatist, seit 1959 muss der Geistliche im Exil leben.
China / USA / Weltpolitik / Religion
02.02.2010 · 09:49 Uhr
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