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China stoppt deutsches Schweinefleisch und Eier

Peking (dpa) - China hat wegen des Dioxin-Skandals die Einfuhr von Schweinefleisch und Eiern aus Deutschland verboten. Die staatliche Behörde für Qualitätsaufsicht in Peking stoppte alle neuen Importe.

Auch Produkte mit Schweinefleisch und Eiern sind betroffen, wie die Behörde der Deutschen Presse-Agentur dpa in Peking telefonisch mitteilte. Betroffene Waren, die bereits unterwegs nach China sind oder in Häfen lagern, müssten gesondert untersucht werden, bevor sie freigegeben werden könnten, hieß es in einer Anweisung.

Deutschen Stellen, die gute Beziehungen zu chinesischen Aufsichtsbehörden pflegen, sind bereits offiziell von dem Einfuhrstopp unterrichtet worden. Wie die Behörde mitteilte, wurden die Importe ausgesetzt, um nach den Dioxinfunden in Scheinefleisch und Eiern in Deutschland zu vermeiden, dass Lebensmittel mit schädliche Substanzen in China in den Umlauf kommen.

Wie viel Schweinefleisch, Eier oder andere Produkte aus Deutschland betroffen sind, mochten Experten aus Mangel an Zahlen nicht schätzen. Doch gingen 2010 rund ein Prozent aller deutscher Fleischexporte ins Reich der Mitte. Es gibt eine kleine Zahl von Firmen, die auf das China-Geschäft spezialisiert sind und deswegen besonders hart unter dem Einfuhrstopp leiden werden.

Agrar / Gesundheit / China
12.01.2011 · 11:45 Uhr
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