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China stellt neue Bedingungen für Klima-Abkommen

Peking (dts) - Die chinesische Regierung stellt für den Abschluß einen Klimaschutzabkommenns neue Bedingungen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. So fordert Peking, dass die Kohlendioxid-Emissionen des Landes teilweise den Abnehmerländern seiner Exportgüter zugerechnet werden. "15 bis 20 Prozent der chinesischen Emissionen stammen chinesischen Experten zufolge von Produkten für Auslandsmärkte, besonders für die USA und Europa", sagte Yu Qingtai, Pekings Sonderbotschafter für die internationalen Klimaverhandlungen dem "Spiegel". Es sei "unfair", dass diese CO2-Emissionen allein China zugeordnet würden. "Wir müssen bei den internationalen Klimaschutzverhandlungen einen Ausgleich dafür finden", fordert Yu. China verursacht inzwischen weltweit die meisten CO2- Emissionen. Die Regierung in Peking wehrt sich aber gegen den Vorwurf, Hauptverantwortlicher für den Klimawandel zu sein. "Der größte Teil des angereicherten CO2 in der Atmosphäre stammt von den reichen Industrienationen", sagt der Klimagesandte. Würde sich Peking durchsetzen, wäre auch Deutschland betroffen. Die Bundesrepublik hat im vergangenen Jahr Waren im Wert von 59 Milliarden Euro aus China eingeführt. Deutschlands Exporte nach China beliefen sich auf 34 Milliarden Euro.
China / Klimaschutz
13.06.2009 · 12:21 Uhr
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