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China: Hatten keinen Zugang zu US-Hubschrauber

Gesprengter HubschrauberGroßansicht

Peking (dpa) - China hat am Mittwoch Berichte über angeblichen Zugang zu einem in Pakistan abgestürzten US-Tarnkappenhubschrauber zurückgewiesen. «Diese Berichte sind vollständig unbegründet und völlig absurd», teilte das Verteidigungsministeriums in Peking mit.

Zuvor schon hatte Pakistan die Berichte der «Financial Times» und der «New York Times» dementiert, nach denen der pakistanische Geheimdienst chinesischen Militäringenieuren erlaubt habe, das Wrack eines «Stealth-Helicopters» vor dessen Rückgabe an die USA zu fotografieren. Sie hätten außerdem Proben der besonderen Hülle des Helikopters genommen, dessen Existenz bei der Operation gegen den Al-Kaida-Chef Osama bin Laden Anfang Mai in Abbottabad erstmals bekanntgeworden war.

Die eigenmächtige US-Operation, bei der der «Black Hawk»- Hubschrauber mit der neuen Tarnkappen-Technologie abgestürzt war, hatte zu schweren Verstimmungen mit Pakistan geführt. Die USA hatten die pakistanische Regierung zuvor nicht informiert. Der aus Afghanistan eingedrungene Spezial-Hubschrauber war damals von den pakistanischen Streitkräften nicht geortet worden.

US-Spezialkräfte hatten das Wrack des abgestürzten Hubschraubers nach der Tötung Bin Ladens gesprengt, der Heckrotor blieb aber unzerstört. Pakistan gab die Überreste des Helikopters später an die USA zurück.

Konflikte / China / Pakistan / USA
17.08.2011 · 08:13 Uhr
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