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China: Fünf weitere Todesurteile wegen Xinjiang-Unruhen

Peking (dts) - In China sind fünf weitere Menschen für die Beteiligung an den Unruhen in der Provinz Xinjiang Anfang Juli zum Tode verurteilt worden. Nach Angaben der Lokalregierung wurden die Personen wegen "extrem schwerwiegender Verbrechen" verurteilt, weitere Details wurden jedoch nicht genant. Fünf weitere Angeklagte wurden ebenfalls zum Tode verurteilt, erhielten jedoch zwei Jahre Gnadenfrist. Eine solche Strafe wird in China oft in eine lebenslängliche Haftstrafe umgewandelt. Bislang wurden neun Personen wegen der Proteste hingerichtet. Bei den Unruhen zwischen den rivalisierenden Volksgruppen der Han-Chinesen und der muslimischen Uiguren waren knapp 200 Menschen getötet worden.
China / Protest / Justiz
24.12.2009 · 13:38 Uhr
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