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China: Clintons Kritik an Internetzensur könnte Beziehungen "schaden"

Peking (dts) - Die chinesische Regierung hat heute die Kritik von US-Außenministerin Hillary Clinton an Internet-Zensurbestimmungen in autoritären Staaten zurückgewiesen. Nach Aussage eines Sprechers des chinesischen Außenministeriums könnten die kritischen Aussagen "schädlich" für die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik sein. "Wir rufen die USA dazu auf, die unbegründeten Anschuldigungen einzustellen", so der Sprecher weiter. Der Name der US-Außenministerin wurde jedoch nicht explizit genannt. Clinton hatte in ihrer Rede Staaten wie China, Nordkorea oder Tunesien als Beispiel für die Behinderung des freien Informationsflusses im Internet genannt. Zudem hatte die US-Außenministerin auch Urhebern von Hackerangriffen mit Konsequenzen gedroht. Der US-Internetriese Google hatte in der vergangenen Woche nach dem Bekanntwerden eines Hackerangriffs auf seine Dienste und aufgrund der langjährigen Zensur mit dem Rückzug aus China gedroht.
China / USA / Internet
22.01.2010 · 09:36 Uhr
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