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China besorgt wegen Libyen

Peking (dpa) - Chinas Regierung hat sich «sehr besorgt» über die Entwicklung in Libyen geäußert. Einige chinesische Staatsbürger seien bei den Unruhen verletzt und chinesische Firmen «von Gangstern» geplündert worden, berichtete der Sprecher des Außenministeriums, Ma Zhaoxu, am Dienstag in Peking.

«China hofft, dass Libyen die soziale Stabilität und Normalität sobald wie möglich wiederherstellen kann.» Auf Journalistenfragen, ob China wie andere Länder die Gewalt von Teilen der libyschen Streitkräfte gegen das eigene Volk verurteile, ging der Sprecher nicht ein.

Nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua aus Tripolis haben «bewaffnete Räuber» die Baustelle der chinesischen Huafeng Construction Company in Libyen gestürmt und geplündert. Fast 1000 chinesische Bauarbeiter hätten ihre Unterkünfte verlassen müssen und seien «obdachlos» geworden. Zu Fuß versuchten Arbeiter, ins mehrere hundert Kilometer entfernte Tripolis zu gelangen, um zurück nach China zu fliegen, berichtete Xinhua unter Berufung auf einen Bauarbeiter. Im Hauptquartier von Huafeng in China hieß es dagegen, die Arbeiter seien an einen sicheren Ort gebracht worden.

Chinas Regierung bemühe sich, über die Botschaft in Tripolis die Sicherheit der chinesischen Staatsbürger und Institutionen in Libyen zu gewährleisten, sagte der Außenamtssprecher. Wie viele Chinesen in dem nordafrikanischen Land sind, konnte er nicht sagen.

Unruhen / Libyen / China
22.02.2011 · 11:23 Uhr
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