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Chile - erdbebengefährdetes Land am Pazifik

Epizentrum des schweren Erdbebens vor der chilenischen Küste.Großansicht
Hamburg (dpa) - Die Republik Chile am Pazifischen Ozean ist eine der führenden Wirtschaftsnationen Lateinamerikas und der größte Kupferproduzent der Welt. Das schmale und langgezogene Land grenzt an Peru, Bolivien und Argentinien.

Mit etwa 760 000 Quadratkilometern ist der Staat mit der Hauptstadt Santiago fast so groß wie die Türkei. Die meisten der etwa 16,6 Millionen Einwohner sind Mestizen, also Nachkommen weißer Einwanderer und indigener Völker. Der Großteil lebt in Städten, 70 Prozent sind katholisch. Die Landessprache ist spanisch.

Erdbeben sind in Chile keine Seltenheit: So gab es nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS seit 2002 jedes Jahr mindestens ein Beben, glücklicherweise meist ohne Todesopfer. Zu einer extremen Katastrophe kam es 1939. Nach einem Beben der Stärke 7,8 starben 28 000 Menschen. Auch das stärkste je gemessene Erdbeben geschah in Chile: Im Mai 1960 registrierten Geologen Erdstöße der Stärke 9,5 - 1655 Menschen starben.

Die ehemalige spanische Kolonie hat sich seit dem Ende der Diktatur unter Augusto Pinochet im Jahr 1990 politisch und wirtschaftlich stark entwickelt. Die EU ist einer der wichtigsten Handelspartner. Derzeitiges Staatsoberhaupt Chiles ist die sozialistische Präsidentin Michelle Bachelet. Ihr Nachfolger ist allerdings schon gewählt: Am 11. März wird der Konservative Sebastián Piñera die Amtsgeschäfte übernehmen.

Erdbeben / Chile
27.02.2010 · 22:18 Uhr
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