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Chef der Sicherheitskonferenz fordert Abzug taktischer Atomwaffen aus Deutschland

München (dts) - Unmittelbar vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich deren Vorsitzender Wolfgang Ischinger für einen Abzug der strategischen Atomwaffen aus Deutschland ausgesprochen. "Wenn es keine militärische Begründung mehr für taktische Nuklearsprengköpfe in Europa gibt, dann kann das nur heißen: Die Waffen müssen weg", sagte Ischinger im Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Die von den Befürwortern einer weiteren Stationierung angemahnte Lastenteilung bei der nuklearen Abschreckung in Europa lasse sich auch auf andere Weise sicherstellen.

Nach unbestätigten Berichten lagern noch rund 20 taktische Atomwaffen in dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel.
DEU / Sicherheit / Militär
02.02.2012 · 00:10 Uhr
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