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Charité wirft Ukraine Versäumnisse bei Timoschenko vor

Berlin (dpa) - Der Chef der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, hat der Ukraine Versäumnisse bei der Behandlung der früheren Regierungschefin Julia Timoschenko vorgeworfen. Die in Haft sitzende Oppositionspolitikerin sei wegen ihres Bandscheibenvorfalls überhaupt erst seit Mai durch deutsche Ärzte behandelt worden, schreibt Einhäupl laut «F.A.Z.» in seiner Erklärung. Darin nimmt er Stellung zu den Vorwürfen des ukrainischen Gesundheitsministeriums, die deutschen Kollegen hätten die Behandlung Timoschenkos verschleppt.

Justiz / Timoschenko / Ukraine / Deutschland
29.07.2012 · 23:29 Uhr
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