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Charité bezweifelt Erfolg von Timoschenko-Therapie in Ukraine

Berlin (dpa) - Der Berliner Charité-Chef Karl Max Einhäupl hält eine Behandlung der inhaftierten ukrainischen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko in ihrer Heimat für wenig aussichtsreich. Er habe Zweifel, dass in der Ukraine die notwendige Therapie erfolgreich durchgeführt werden könne. Die Charité sei weiterhin bereit, Timoschenko zu behandeln. Sie leidet an einem Bandscheibenvorfall und ist in einen Hungerstreik getreten. Timoschenko war im Vorjahr in einem international umstrittenen Prozess wegen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie gilt als Opfer politischer Rachejustiz.

Justiz / Timoschenko / Ukraine
27.04.2012 · 12:26 Uhr
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