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CDU-Spitze opponiert gegen WestLB-Deal

Düsseldorf (dts) - CDU-Spitzenpolitiker aus Nordrhein-Westfalen sehen durch die Abwicklung der WestLB hohe Risiken auf die Steuerzahler zukommen. Ihre Unterstützung für den von der Düsseldorfer Landesregierung mit der Bundesregierung und den Sparkassen ausgehandelten Deal ist fraglich "Meine Neigung, der Regierung zu helfen, ist nicht groß", sagte CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Laumann bezeichnet es als "Aberwitz", dass die Abfindungen und die Altersversorgung für Tausende Mitarbeiter der WestLB jetzt beim Land und den Steuerzahlern abgeladen werden.

Nach seinen Informationen gibt es bei der Landesbank Hunderte Mitarbeiter, die eine halbe Million und mehr pro Jahr verdienten: "Es kann doch nicht sein, dass wir diesen Irrsinn jetzt bezahlen müssen." Der CDU-Landesvorsitzende und Bundesumweltminister Norbert Röttgen sieht das ähnlich. "Wenn die Landesregierung unsere Unterstützung haben will, muss sie auf uns zukommen, diese wichtige Sachfrage muss sehr gründlich geprüft werden."
DEU / NRW / Unternehmen / Parteien
26.06.2011 · 09:28 Uhr
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