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CDU-Politiker: Ausschuss sollte in Afghanistan tagen

Bei der Truppe: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (2.v.r.) spricht mit Soldaten der Infanterie im Gefechtsübungszentrum in Letzlingen.Großansicht
Saarbrücken (dpa) - Der Generalsekretär der CDU im Saarland, Roland Theis, hat den Kundus-Untersuchungsausschuss aufgefordert, nicht nur in «klimatisierten Sitzungszimmern», sondern auch in Afghanistan zu tagen.

Das könne gerade Kritikern der Bundeswehr helfen, sich einen Eindruck von der Lage am Ort zu machen, teilte Theis am Donnerstag in Saarbrücken mit. «Ohne permanente Angst vor Raketenbeschuss oder Selbstmordattentätern und nach einer ruhigen, erholsamen Nacht fällt es sicher schwerer, Entscheidungen der Einsatzkräfte vor Ort und unter Zeitdruck nachzuvollziehen.»

Die Befragungen der am Einsatz beteiligten Soldaten sollten im afghanischen Feldlager stattfinden, forderte der CDU-Politiker. «Ich vertrete die Auffassung, dass sich dann manche Einschätzung, die derzeit hierzulande vertreten wird, rasch ändert», so Theis. Die Soldaten im Einsatz dürften nicht weiter verunsichert werden.

Konflikte / Bundeswehr / Untersuchungsausschuss / Afghanistan
21.01.2010 · 22:12 Uhr
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