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CDU-Europapolitiker Ferber fordert EU zu stabilem Kurs auf

Brüssel (dts) - Der CDU-Europapolitiker Markus Ferber plädiert für einen stabileren Kurs in der Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Wie er dem Deutschlandfunk sagte, sei es ein Problem, dass sich die Regierungschefs um das Ruder vom "Schiff Europa" rissen und man so keinen stabilen Kurs fahren könne. "Das Problem ist, dass beim Euro 17 Steuermänner vorhanden sind und keiner akzeptiert, dass es die Kommission nur sein kann, die das Schiff Europa steuert", spricht sich der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Europaparlament für eine Stärkung der Europäischen Kommission aus.

In diesem Zusammenhang kritisierte Ferber die Rolle von Bundeskanzlerin Angela Merkel bildlich, die ihren Bootsführerschein nur für die Bundesrepublik Deutschland habe und nicht allein die Kraft besäße, den Griechen auf die Finger zu hauen. "Es können nicht Staats- und Regierungschefs meinen, dass sie in der Lage wären, in einem gemeinsamen Kraftakt das Schiff Europa durch stürmische See zu kreuzen", sagte Ferber.
Belgien / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise / Weltpolitik
07.11.2011 · 11:36 Uhr
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