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CDU-Außenpolitiker gegen Aufnahme von Flüchtlingen

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Berlin (dpa) - Der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder hat davor gewarnt, dass Deutschland Flüchtlinge aus Afrika aufnimmt. Die vergangenen Tage seien nur der Anfang von einem größeren Flüchtlingsstrom nach Europa gewesen.

Das sagte das CDU-Präsidiumsmitglied am Montag vor einer Sitzung der Parteispitze in Berlin. «Ich warne deshalb davor zu glauben, dass wir hier in Europa die Probleme Nordafrikas lösen können.» Deutschland müsse aber alles tun, um in Tunesien stabile und demokratische Verhältnisse zu etablieren.

Seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali wird in dem nordafrikanischen Land der Grenzschutz vernachlässigt. Das hat zu einem Flüchtlingsstrom in die EU geführt. Mehr als 5000 Tunesier waren in den vergangenen fünf Tagen auf der kleinen süditalienischen Insel Lampedusa gelandet. Die Übergangsregierung in Tunesien lehnt einen Einsatz italienischer Beamter an der tunesischen Grenze ab.

Migration / Tunesien / Italien
14.02.2011 · 23:02 Uhr
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