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CDA-Chef Laumann sieht Einschwenken der CDU bei Mindestlohn als Erfolg

Berlin (dts) - Das programmatische Einschwenken der CDU-Führung auf einen gesetzlichen Mindestlohn hat der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann (CDU), als einen Erfolg seiner Organisation gewertet. "Die Antragskommission konnte gar nicht über uns hinweggehen", sagte der ehemalige nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Zuvor hatte die CDA unter Laumanns Ägide einen Antrag zur Einführung einer allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze für den in zwei Wochen anstehenden Parteitag formuliert und an der Basis dafür geworben.

"Die Bewegung verlief von unten nach oben", erinnert sich Laumann. "Wir holten uns Kreisverband für Kreisverband." Mit Blick auf den Ort des Parteitags Leipzig, wo die CDU 2003 einmal ein marktliberales Reformprogramm beschlossen hatte, sagte Laumann: "Es erfüllt mich mit großer Genugtuung, dass dieser Antrag ausgerechnet in Leipzig beschlossen wird. Dort hat man ja auch schon einmal die Ent-Sozialdemokratisierung der CDU beschlossen - und damit die CDA gemeint."
DEU / Parteien / Gesellschaft
31.10.2011 · 04:00 Uhr
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