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Castor-Zug geht auf letzte Etappe

Lüneburg/Dannenberg/Gorleben (dpa) - Der Castor-Transport hat sich auf die letzte Etappe ins niedersächsische Wendland gemacht. Am späten Sonntagnachmittag verließ der Zug mit den elf Atommüll-Behältern den Lüneburger Bahnhof und fuhr nach etwa einstündigen Rangierarbeiten in Richtung Dannenberg weiter.

Dort war am Abend die Umladung der Castoren auf Lastwagen geplant, die sie ins 20 Kilometer entfernte Zwischenlager Gorleben bringen sollten.

Der Transport lag beim Verlassen Lüneburgs nach Angaben von Greenpeace bereits mehr als elf Stunden hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Kernkraft-Gegner hatten den Zug nördlich von Celle ein weiteres Mal mit einer Gleisblockade aufgehalten. Zuvor hatten schon Proteste in Frankreich und Hessen für Verspätungen gesorgt.

Atom / Transporte / Gorleben
08.11.2010 · 06:32 Uhr
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