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Cameron: Nato hält UN-Resolution für Libyen ein

London (dpa) - Der britischen Premierminister David Cameron hat nach dem angeblichen Tod eines Gaddafi-Sohns die Nato-Luftangriffe verteidigt. Die Nato wähle ihre Ziele für Luftschläge in Libyen strikt unter Einhaltung der Vorgaben der UN-Resolution 1973 aus, sagte er.

Die libysche Regierung hatte in der Nacht zum Samstag bekanntgegeben, dass der jüngste Sohn von Machthaber Muammar al-Gaddafi, Saif al-Arab, bei einem Luftschlag getötet worden sei. Der 29-Jährige starb den Angaben zufolge, nachdem sein Haus von mindestens einer Luft-Boden-Rakete getroffen worden war. Auch drei Enkel des Machthabers kamen den vom libyschen Staatsfernsehen verbreiteten Informationen zufolge um.

Cameron ging in einem Interview mit der BBC nicht konkret auf den Tod des Gaddafi-Sohnes ein, da die Berichte noch nicht bestätigt seien. Er machte aber deutlich, dass die Strategie der Zielauswahl der Nato vollkommen mit den UN-Vorgaben übereinstimme.

Konflikte / Großbritannien / Libyen
01.05.2011 · 12:25 Uhr
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