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Bundeswehrverband fordert bessere Ausrüstung für Soldaten

Berlin (dts) - Der Deutsche Bundeswehrverband hat eine bessere Ausrüstung der Soldaten im Afghanistaneinsatz gefordert. Bei Gefechten mit aufständischen Taliban wäre es "zum Schutz der Soldaten wünschenswert, wenn sie Gefechtsfahrzeuge wie die Panzerhaubitze 2000 oder den Schützenpanzer Marder hätten, um aus größerer Distanz schießen zu können", sagte Wilfried Stolze, Sprecher des Deutschen Bundeswehrverbandes in Berlin in einem Gespräch mit dem "Tagesspiegel". Das größte Ausrüstungsmanko bestehe neben den ausbaufähigen Möglichkeiten elektronischer Kommunikation vor allem im Fehlen geeigneter und genügender Lufttransportmöglichkeiten. Die Bundeswehr sei eine Armee im weltweiten Einsatz, habe aber nicht genügend Transportflugzeuge zur Verlegung. Die Luftwaffe warte auf den Airbus A 400, dessen Produktionsbeginn immer wieder verschoben wurde, die eingesetzten Transall-Flugzeuge seien bereits "in die Jahrzehnte gekommen", und für die schnelle Verlegung vor Ort gebe es "zu wenig Hubschrauber, da müssen wir immer wieder die Alliierten fragen". Außerdem seien die im Einsatz befindlichen Hubschrauber Bell-UH1 und CH-53 zu alt.
DEU / Bundeswehr / Afghanistan
24.06.2009 · 14:04 Uhr
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