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Bundeswehr-Drohne bei Crash in Kundus zerstört

Berlin/Kabul (dts) - Die Bemühungen der Bundeswehr um eine effektivere Luftaufklärung am Standort Kundus haben einen herben Rückschlag erlitten. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" heute vorab berichtet, war die erste in Afghanistan eingetroffene "Heron 1"-Drohne vor zwei Wochen nach dem Erprobungsflug zunächst sicher gelandet, beschleunigte dann jedoch unvermittelt und raste gegen eine deutsche Transall-Transportmaschine. Zwar bekommt die Bundeswehr vom israelischen Hersteller Israel Aerospace Industries nach dem Crash Ersatz, da die Truppe drei Drohnen für 110 Millionen Euro geleast und nicht gekauft hat. Wann die Firma jedoch eine neue "Heron 1" liefern kann, ist ungewiss. Das unbemannte Aufklärungsflugzeug, das aus der Luft Live-Bilder ins deutsche Feldlager senden kann, ist in Kundus "unmittelbar zum Schutz der eingesetzten Kräfte" notwendig, so ein Ministeriumspapier.
DEU / Afghanistan / Militär / Luftfahrt
01.04.2010 · 10:31 Uhr
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