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Bundestags-Vize Singhammer kritisiert Weihnachtsmarkt-Rummel

Berlin (dts) - Bundestags-Vizepräsident Johannes Singhammer (CSU) und der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke haben eine zunehmende Kommerzialisierung der deutschen Weihnachtsmarkt-Kultur beklagt. In der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) kritisierte Singhammer, dass immer mehr Schausteller mit ihren Fahrgeschäften auf traditionellen Weihnachtsmärkten präsent seien."Ein Weihnachtsmarkt ist kein verlängertes Oktoberfest", meinte der CSU-Politiker und erinnerte an die Tradition der Weihnachtsmärkte: "Sie sollen die Menschen bezaubern, eine Stimmung freudiger Erwartung auf das Weihnachtsfest erzeugen. Markt ja, aber kein Rummel."

Auch der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke warnte in der "Bild-Zeitung" vor einer Rummelplatz-Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten: "Ich liebe die Adventsmärkte. Es riecht gut. Die Menschen freuen sich und sind aufgekratzt. Sie spüren etwas ganz besonderes. Das haben nur Advent und Weihnachten zu bieten. Deswegen gehören große Fahrgeschäfte nicht auf die Märkte. Aber natürlich wollen wir die Kinderkarussells erhalten, die den Kleinen so viel Freude machen." Hintergrund ist laut "Bild", dass deutsche Schausteller inzwischen fast ein Drittel ihres Jahresumsatzes in der Vorweihnachtszeit machen.
Kultur/Medien / DEU / Religion / Gesellschaft
20.11.2013 · 03:13 Uhr
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