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Bundestags-Mandate für den Afghanistan-Einsatz

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Hamburg (dpa) - Der Bundestag hat seit 2001 jedes Jahr über den Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan ISAF abgestimmt. Die maximale Truppenstärke ist seitdem von 1200 auf mittlerweile 5350 Bundeswehrsoldaten gewachsen.

22. Dezember 2001: Bis zu 1200 Soldaten, Mission auf sechs Monate begrenzt.

14. Juni 2002: Verlängerung um weitere sechs Monate, im Bedarfsfall vorübergehend bis zu 1400 Soldaten.

20. Dezember 2002: Verlängerung um ein Jahr, bis zu 2500 Soldaten.

24. Oktober 2003: Ausweitung des Einsatzes über Kabul hinaus, Einsatz im ganzen Land zunächst nur zur Absicherung der Wahlen 2004; bis zu 2250 Soldaten, davon 450 in der Region Kundus.

30. September 2004: Verlängerung um ein weiteres Jahr, bis zu 2250 Soldaten.

28. September 2005: Erhöhung auf bis zu 3000 Soldaten, Bundeswehr koordiniert an einem weiteren Standort die Arbeit der Wiederaufbauteams im Norden; neben den Regionen Kabul und Nord ist eine zeitlich begrenzte Unterstützung in anderen Regionen möglich.

28. September 2006: Verlängerung um ein Jahr, bis zu 3000 Soldaten. Die Sicherheitslage ist so schlecht wie seit dem Sturz des Taliban-Regimes nicht mehr.

9. März 2007: Entsendung von sechs Tornado-Aufklärungsflugzeugen und dafür weitere 500 Soldaten, insgesamt bis zu 3500 Soldaten.

12. Oktober 2007: Verlängerung um ein Jahr, insgesamt bis zu 3500 deutsche Soldaten.

16. Oktober 2008: Verlängerung um 14 Monate, bis zu 4500 Soldaten.

3. Dezember 2009: Verlängerung um ein Jahr, Obergrenze von 4500 Soldaten wird nicht verändert.

26. Februar 2010: Aufstockung auf bis zu 5350 Soldaten.

Konflikte / Bundestag
26.02.2010 · 22:56 Uhr
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