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Bundesregierung zieht Berater aus Ministerien in Kabul ab

Kabul (dts) - Die Bundesregierung hat angesichts der anhaltenden Gewalt in Afghanistan und der Ermordung von zwei US-Militärberatern ihre Mitarbeiter aus den Behörden im Raum Kabul abgezogen. "Es handelt sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme mit Augenmaß", erklärte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) am Sonntag. Die rund 50 Mitarbeiter sollen erst wieder auf ihre Posten zurückkehren, wenn die Tötung von zwei US-Soldaten im afghanischen Innenministerium aufgeklärt sei.

Die Sicherheit der Experten habe Vorrang, so Niebel. Zuvor hatte bereits das französische Außenministerium den Abzug seiner Beamter aus afghanischen Behörden angekündigt, nachdem schon die Nato sämtliche Mitarbeiter aus den Ministerien zurückholte. In Afghanistan gibt es seit sechs Tagen gewalttätige Ausschreitungen aus Protest gegen die Verbrennung von Koran-Exemplaren durch US-Soldaten.
Afghanistan / Weltpolitik / Gewalt
26.02.2012 · 17:36 Uhr
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