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Bundesregierung will sich weiter für Liu einsetzen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will sich weiter für die Freilassung des in China inhaftierten Friedensnobelpreisträgers und Regimekritikers Liu Xiaobo einsetzen.

Sie bedauere «ausdrücklich», dass Liu Xiaobo nicht gestattet werde, an der Preisverleihung teilzunehmen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans am Freitag in Berlin.

Für die Bundesregierung seien der Schutz und die Achtung der Menschenrechte ein zentrales Anliegen, «für das sie sich weltweit einsetzt». Auch Liu Xiaobo habe sich «mutig für politische Freiheit und Menschenrechte eingesetzt» - und sich dafür ausgesprochen, diesen Kampf mit friedlichen Mitteln zu führen, betonte Steegmans.

An der Feier in Oslo nimmt nach Angaben Steegmans der deutsche Botschafter teil. Er habe keine Anhaltspunkte dafür, dass China auf Deutschland Druck ausgeübt habe, auf die Teilnahme an der Preisverleihung zu verzichten.

Nobelpreise / Menschenrechte / Bundesregierung / China
10.12.2010 · 12:47 Uhr
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