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Bundesregierung will Druck auf Gaddafi aufrecht erhalten

Berlin (dts) - Auch nach der deutschen Enthaltung bei der Libyen-Resolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will die Bundesregierung den Druck auf Staatschef Muammar al-Gaddafi aufrecht erhalten. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Die Instrumente für Finanz- und Wirtschaftssanktionen sind noch lange nicht ausgeschöpft." Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärt, die Enthaltung und das Ablehnen militärischer Mittel gegenüber Libyen seien nicht mit Neutralität zu verwechseln.

Sondereinheiten des britischen Militärs sind offenbar bereits vor Wochen nach Libyen eingesickert. Wie "Focus" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise berichtet, sollen getarnte Teams des Special Air Service (SAS) und des Special Boat Service (SBS), die im Zweiten Weltkrieg gegründet wurden, strategische Ziele wie Militär­flughäfen, Luftabwehrstellungen und Kommunikationszentralen vermessen und für Bombenangriffe markiert haben. Die britischen Kommandos SAS und SBS, die auch für verdeckte Aktionen in Afghanistan und im Irak eingesetzt werden, sind für Operationen hinter feindlichen Linien ausgebildet.
DEU / Libyen / Militär / Weltpolitik
19.03.2011 · 09:44 Uhr
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