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Bundesregierung will Aufklärung über Frankfurter CIA-Ableger

Berlin (dts) - Die Bundesregierung hat die USA um Aufklärung darüber gebeten, welche Rolle das sogenannte Frankfurt Regional Support Terminal (Fransupt) des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA in Amerikas "Krieg gegen den Terror" gespielt hat. Das berichtet das Magazin "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Kyle Dustin Foggo, der die Frankfurter Operation von 2001 bis 2004 leitete, hatte der "New York Times" jüngst bestätigt, von seinem Frankfurter Stützpunkt nahe dem Rhein-Main-Flughafen aus sogenannte "Geheimgefängnisse" ("Black Sites") geplant, ausgestattet und organisiert zu haben, unter anderem in Marokko und Osteuropa. Ein Mitarbeiter des Bundesamts für Verfassungsschutz hätte in der Angelegenheit in der vorigen Woche in der US-Botschaft in Berlin vorgesprochen, und um baldmöglichste Klärung der Frage gebeten, ob die Erzählungen Foggos der Wahrheit entsprechen.
DEU / USA / Geheimdienst
29.08.2009 · 08:59 Uhr
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