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Bundesregierung weist Wennemer-Kritik zurück

Kritiker des Opel-Deals: Der Insolvenzexperte Dirk Pfeil (l.) und der als Sanierer bekanntgewordene Manager Manfred Wennemer.Großansicht
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die scharfe Kritik des deutschen Treuhand-Mitglieds Manfred Wennemer am Opel-Verkauf an Magna zurückgewiesen. Die Vorwürfe des Ex-Conti-Chefs seien in der Sache nicht nachvollziehbar, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin.

Wennemer hatte als Vertreter der Regierung im fünfköpfigen Beirat der Treuhand, die 65 Prozent an Opel hält, als einziger gegen die Vereinbarung mit General Motors (GM) gestimmt.

Der Vertreter der Bundesländer hatte sich enthalten. Mit den zwei Stimmen von GM genehmigte die Treuhand dann den Verkauf. Treuhand- Chef Fred Irwin durfte nicht mit abstimmen. Wilhelm betonte, der Opel-Verkauf an Magna sei eine gute, tragfähige Lösung. «Wir halten an diesem Ergebnis fest.» Wennemer, der als erfolgreicher Conti- Sanierer in der Autobranche einen exzellenten Ruf genießt, sagt voraus, dass Opel in einigen Jahren die Insolvenz droht.

Auto / Opel
11.09.2009 · 22:52 Uhr
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