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Bundesregierung warnt vor Hysterie

Gepanzertes Fahrzeug der Bundespolizei vor einem Tor des Flughafens in Düsseldorf.Großansicht

Berlin (dpa) - Nach der Verschärfung der Terrorgefahr für Deutschland hat die Bundesregierung vor Hysterie gewarnt. Es wäre ein «großer Fehler», sich durch die zugespitzte Lage in seinen Freiheiten beschränken zu lassen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. «Dann gäben wir ja den Terroristen einen billigen Sieg.»

Seibert betonte, dass sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Terminplanung nicht durch die Terrorwarnungen beeinflussen lasse. Merkel werde keine Reisen oder andere Planungen verändern oder streichen.

Der Sprecher des Innenministeriums, Stefan Paris, wollte die Terrorwarnung nicht konkret einstufen. Es gebe kein Stufensystem wie etwa in Frankreich, Großbritannien oder den USA. Es handele sich aber um eine «neue Sicherheitslage», sagte Paris. «Es ist durchaus ernst.»

Innere Sicherheit / Terrorismus
17.11.2010 · 14:20 Uhr
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