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Bundesregierung schickt Expertengruppe nach Japan

Berlin/Tokio (dts) - Die Bundesregierung wird ein 40-köpfiges Rettungsteam des Technischen Hilfswerks zur Ortung und Rettung von Tsunami-Opfern nach Japan beordern. Das erfuhr die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Regierungskreisen. Demnach wird auf Anforderung des Auswärtigen Amts und des Innenministeriums eine 40 Personen umfassende Gruppe der Schnelleinsatzeinheit-Bergung-Ausland (SEBA), die auf die Ortung und Rettung von Verschütteten spezialisiert sind, nach Japan geschickt.

Zuvor waren bereits vier Experten des Technischen Hilfswerks nach Japan entsandt worden, um die Deutsche Botschaft in Tokio zu beraten. Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) kündigte rasche Hilfen für weitere betroffene Länder an, sollten diese ein entsprechendes Gesuch an das Ministerium richten. "Sofern Partnerländer betroffen sind, wird das Ministerium alles Nötige in die Wege leiten, um schnellstmöglich helfen zu können", sagte Niebel der Zeitung.
DEU / Japan / Natur / Unglücke / Erdbeben / Weltpolitik
11.03.2011 · 17:48 Uhr
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