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Bundesrechnungshof prüft Kosten des Rüstungsprojekts "Meads"

Berlin (dts) - Die Kosten für das transatlantische Rüstungsprojekt "Meads" beschäftigen offenbar zurzeit den Bundesrechnungshof. Nach Informationen des "Handelsblatt" prüfe die Behörde die starke Kostensteigerung für das Rüstungsprojekt. Das Luftabwehrsystem habe Deutschland demnach statt der geplanten 850 Millionen Euro bisher schon 1,1 Milliarden Euro gekostet. Schätzungen gehen bereits von 1,5 Milliarden Euro Kosten nur für die Entwicklung aus. Das wäre eine Kostensteigerung von 56 Prozent. Deutschland ist mit 25,2 Prozent an dem Projekt beteiligt. Weitere Beteiligungen liegen bei den USA mit 58,1 und Italien mit 16,7 Prozent. "Meads" soll ab 2012/14 bisherige Flugabwehrsysteme ablösen, die teilweise bereits seit 2005 nicht mehr aktiv sind. Angesichts der Kostenexplosion bezweifelten laut dem Bericht Spitzenbeamte des Verteidigungsministerium jedoch, dass das Abwehrsystem je angeschafft wird.
DEU / Militär / Luftabwehr
17.02.2010 · 20:47 Uhr
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