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Bundespräsident fordert in Weihnachtsansprache mehr Verantwortung im Finanzsektor

Berlin (dts) - In seiner diesjährigen Weihnachtsansprache fordert Bundespräsident Horst Köhler von der Finanzbranche mehr Verantwortung und mahnt zu mehr Achtsamkeit in der Gesellschaft. Köhler kritisiert vor allem die Maßlosigkeit der Banker und bemängelt auch die wenig durchgreifende staatliche Aufsicht. Als Konsequenz aus der Finanzkrise seien strengere Gesetze für den Bankensektor angebracht, so Köhler. Der Bundespräsident erinnert zudem an die gesellschaftlichen Tragödien, die die Menschen in Deutschland geprägt haben. Als Beispiele nennt er den Amoklauf in Winnenden, bei dem 15 Schüler durch einen Mitschüler starben, oder den Fall des Dominik Brunner, der Kindern an einer Münchner S-Bahn-Station beigestanden hatte und seinen Mut mit dem Leben bezahlte. Vor diesem Hintergrund fordert Köhler eine "Kultur der Achtsamkeit und Anerkennung". Den Bundeswehrsoldaten und den anderen Helfern in Afghanistan dankt Köhler ausdrücklich für ihre Leistung sich für Sicherheit und Aufbau einzusetzen. Die Weihnachtsansprache wird am 25. Dezember ausgestrahlt.
DEU / Bundespräsident / Weihnachten
24.12.2009 · 13:06 Uhr
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