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Bundesnetzagentur will Anbieter zu mehr Transparenz verpflichten

Berlin (dts) - Bundesnetzagentur will Anbieter zu mehr Transparenz bei Breitbandanschlüssen verpflichten. Ein entsprechender Rechtsverordnungsentwurf wurde am Dienstag veröffentlicht. Demnach müssen die Anbieter Kunden zukünftig bereits bei Vertragsabschluss in einem übersichtlichen Informationsblatt über die maximal mögliche Bandbreite sowie die Mindestbandbreite informieren.

Im Mobilfunkbereich soll nach Möglichkeit auch die durchschnittliche Bandbreite angegeben werden. Zudem soll jeder Verbraucher einen Rechtsanspruch auf Informationen zu seiner konkreten Übertragungsrate erhalten. Der Verordnungsentwurf sieht darüber hinaus vor, dass die Anbieter den Kunden Zugangskennungen und Passwörter mitteilen müssen, damit diese beispielsweise eigene Router nutzen können. "Damit ist es Endkunden möglich, nicht nur den Router des Anbieters, sondern auch Router anderer Hersteller zu nutzen. Wir stärken damit nachhaltig die freie Endgerätewahl", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Politik / DEU / Telekommunikation
25.02.2014 · 17:26 Uhr
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