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Bundesnetzagentur sieht Stromnetze "am Rand der Belastbarkeit"

Berlin (dts) - Die Stromnetze entwickeln sich zur Achillesferse der Energiewende. Das geht aus dem "Monitoringbericht 2011" der Bundesnetzagentur hervor, der am heutigen Freitag veröffentlicht werden soll und der dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt. In dem Bericht heißt es, von 24 besonders eilbedürftigen Ausbauprojekten im Stromnetzbereich seien zwölf verzögert.

Der Zeitverzug liege zwischen einem und vier Jahren. Die Netzagentur bezieht sich auf Stromleitungen, die mit der Einführung des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) im August 2009 als vordringlich eingestuft wurden. Erst 214 Kilometer von insgesamt 1807 Kilometern, die in das EnLAG aufgenommen wurden, seien bislang fertig gestellt. Aus Sicht der Netzagentur ist der Neubau der Leitungen dringend geboten. Die bestehenden Netze seien "durch die Vielzahl der in den letzten Jahren zu erfüllenden Transportaufgaben und die Veränderung der Erzeugungsstruktur am Rand der Belastbarkeit angekommen", heißt es im Monitoringbericht weiter.
DEU / Energie
25.11.2011 · 07:11 Uhr
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