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Bundesligist Hamburger SV trennt sich von Trainer Labbadia

Hamburg (dts) - Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat sich heute von seinem Trainer Bruno Labbadia getrennt. Nach einer Krisensitzung am Vormittag gab der Verein die Trennung nur zwei Spiele vor Ende der Bundesligasaison bekannt. "Wir haben die Situation wie angekündigt analysiert. Sie hat sich so dargestellt, dass wir nicht erwarten konnten, das Spiel am Donnerstag in Fulham erfolgreich zu bestehen", sagte HSV Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann. Tags zuvor ging der HSV beim Bundesligaspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 5:1 unter. Mit Blick auf das Rückspiel der Hamburger kommenden Donnerstag in der Uefa Europa League sagte Hoffmann: "Es war der letzte Zeitpunkt, um zu reagieren, um das Ziel Europa League nicht zu gefährden." Der HSV tritt im Halbfinal-Rückspiel beim englischen Vertreter FC Fulham an und hat dabei Chancen, das Finale zu erreichen, welches im eigenen Stadion ausgetragen wird. Für die letzten Spiele der Saison wird der bisherige Techniktrainer Ricardo Moniz die Mannschaft als Interimstrainer betreuen. "Wir glauben, dass Ricardo die verschütt gegangenen Prozent jetzt herauskitzeln kann", sagte Hoffmann bezüglich Moniz. "Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass wir das mit der Mannschaft hinkriegen, hätte ich es nicht gemacht", sagte derweil der Interimstrainer Moniz. Der beurlaubte Labbadia, der in der vergangenen Saison bereits als Trainer von Bayer Leverkusen scheiterte, fand in den letzten Wochen keinen Draht mehr zur Mannschaft, woraufhin die Verantwortlichen die Reißleine zogen.
DEU / Fußball
26.04.2010 · 23:12 Uhr
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