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Bundeskanzlerin: Umwege bei Rückreise nach Deutschland

Lissabon/Rom (dts) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat wegen der Aschewolke, die bei einem Vulkanausbruch auf Island freigesetzt wurde, Umwege für ihre Heimreise aus den USA nach Deutschland in Kauf nehmen müssen. Am Samstagmittag flog die Kanzlerin von Lissabon, wohin sie gestern aufgrund der Luftraumsperrungen in Deutschland umgeleitet wurde, nach Rom. Von dort aus soll es mit Fahrzeugen nach Südtirol weitergehen. In Bozen ist eine Übernachtung für Merkel und ihre Delegation geplant. Morgen soll sie dann wieder in Deutschland eintreffen. Noch ist ungewiss, ob die Bundeskanzlerin zur Trauerfeier des Präsidenten Lech Kaczynski nach Polen reisen kann, da auch dort der Luftraum gesperrt ist. Das Weiße Haus hat indes angekündigt, dass US-Präsident Barack Obama trotz der Flugbeschränkungen am Sonntag in Krakau anreisen werde. Die Deutsche Luftsicherung (DFS) hatte heute Nachmittag die Sperrung des Luftraums in der Bundesrepublik bis Sonntag 8:00 Uhr verlängert. Darauf haben die Fluglinien Lufthansa und Germanwings mit der Streichung aller Flüge bis Sonntag 14:00 Uhr reagiert. Flugreisen-Anbieter wie Tjaereborg, ITS oder Dertour haben sogar alle Flugpauschalreisen am morgigen Sonntag abgesagt. Bisher ist nicht bekannt, wie lange die Einschränkungen anhalten könnten.
DEU / Italien / Portugal / Reise / Luftfahrt / Natur / Straßenverkehr
17.04.2010 · 20:10 Uhr
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