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Bundeskanzlerin Merkel verteidigt Kurs in Griechenland-Krise

Oldenburg (dts) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Samstag ihren Kurs in der Griechenland-Krise gegen parteiinterne Kritik verteidigt. Auf einer CDU-Regionalkonferenz in Oldenburg sagte Merkel, dass ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone oder eine Umschuldung des südeuropäischen Landes zu einem Dominoeffekt führen könnten. "Dies würde den Druck auf andere Länder enorm erhöhen", so Merkel.

"Wir sind heute mindestens in einer so schwierigen Phase wie vor drei Jahren zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise", sagte die Bundeskanzlerin weiter. Europa könne nach Ansicht Merkels die Krise nur durch Einigkeit überstehen und dürfe sich nicht von den Finanzmärkten treiben lassen. "Wir dürfen niemals erpressbar werden von den internationalen Finanzmärkten", sagte Merkel in Oldenburg. Sie sei überdies davon überzeugt, dass die "soziale Marktwirtschaft auch weltweit angewandt" werden könnte.
DEU / Parteien / Weltpolitik / Wirtschaftskrise
24.09.2011 · 19:52 Uhr
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